Agrarischer EU-Bildungsgipfel an Fachschule Hohenlehen abgehalten

Hohenlehen (31.10.2026) Gestern ging die Tagung der landwirtschaftlichen Bildungsorganisationen in Europa (EUROPEA), die an der Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) Hohenlehen stattfand, zu Ende. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 24 Ländern nahmen an der fünftägigen Veranstaltung teil, deren Fokus auf der Förderung länderübergreifender Ausbildung in einem gemeinsamen Europa lag.
LR Teschl-Hofmeister: Weiterentwicklung des Bildungswesens auf Europa-Ebene
„Bildung ist ein zentrales Zukunftsthema unserer Zeit, denn sie gibt Antworten auf die Herausforderungen von heute und die Fragen von morgen. Der agrarische EU-Bildungsgipfel ist ein weiterer wichtiger Schritt, um den Erfahrungsaustausch und die aktive Weiterentwicklung von Bildungsangeboten in Europa voranzutreiben“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Besonders danke ich EUROPEA-Austria und der LFS Hohenlehen, die durch ihre engagierte Arbeit zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben“, so Teschl-Hofmeister.
Austauschprogramme und Zusammenarbeit im Fokus
„Mit dem Bildungsgipfel wurde aufgezeigt, wie wichtig die landwirtschaftliche Bildung für die Zukunft Europas ist. Im Mittelpunkt stand die Gestaltung von Austauschprogrammen auf Europa-Ebene für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler“, informiert EUROPEA-Austria-Präsident Peter Prietl. „Denn Partnerschaften schaffen über Ländergrenzen hinweg Vertrauen und gegenseitige Akzeptanz und garantieren damit einen Dialog auf Augenhöhe“, so Prietl.
„Gerade aus heutiger Sicht zeigt sich, wie wichtig die Zusammenarbeit auf Europa-Ebene ist. Werte wie das humanistische Weltbild, die Menschenwürde und der respektvolle Umgang mit Kulturen werden damit mit Leben erfüllt“, erklärt Direktorin Maria Ottenschläger, die als Koordinatorin bei EUROPEA Austria tätig ist.
Landwirtschaftliches Bildungsnetzwerk EUROPEA
EUROPEA ist das europäische Netzwerk der landwirtschaftlichen Bildungseinrichtungen, Schulen, Colleges und Fortbildungseinrichtungen. Derzeit zählt es 25 Mitgliedsländer, neben 22 EU-Ländern auch Norwegen, die Schweiz und Serbien. EUROPEA wurde 1992 gegründet, der Vorsitz orientiert sich an der EU-Präsidentschaft. Internet: www.europea.org und www.europainfo.at
(Schluss)
Foto (v.l.n.r.) EUROPEA-Austria-Präsident Peter Prietl (Direktor a.D. der LFS Kobenz, Steiermark), Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Direktorin Maria Ottenschläger (LFS Hohenlehen)
Foto Copyright: Jürgen Mück

