Bergbauernschule Hohenlehen siegt bei der Wald-Staatsmeisterschaft

Hohenlehen/Tamsweg (26.4.2026) Mit einer beeindruckenden Leistung hat sich die Bergbauernschule Hohenlehen bei der Staatsmeisterschaft der Waldarbeit in Tamsweg (Salzburg) den Staatsmeister-Titel in der Team- und der Einzelwertung der Burschen gesichert. Gold gab zudem noch in den Kategorien Kettenwechsel und Kombinationsschnitt. Dazu kamen vier Bronzemedaillen – insgesamt also acht Mal Edelmetall für die Fachschule aus dem Ybbstal. Mit 120 Teilnehmenden, und davon ein Drittel Mädchen, erreichte man gleich zwei Rekorde in der Geschichte der Staatsmeisterschaften.
LR Teschl-Hofmeister: Medaillenregen bestätigt die hohe Ausbildungsqualität
„Die Bergbauernschule Hohenlehen schreibt mit diesem Staatsmeister-Titel ihre Erfolgsgeschichte bei Forst-Wettbewerben eindrucksvoll fort – erst vergangenes Jahr siegte die Schule bei der Alpe-Adria-Waldolympiade in Kärnten“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und ergänzt: „Mein herzlicher Dank gilt den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen und Lehrern für ihren großen Einsatz. Solche Spitzenleistungen sind nur möglich, wenn das gesamte Schulteam an einem Strang zieht. Besonders erfreulich ist, dass immer mehr junge Frauen in der traditionellen Männerdomäne der Waldarbeit Fuß fassen und ihre Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis stellen.“
Erfolg durch kontinuierliche Aufbauarbeit und intensives Training
„Durch konsequentes Training konnten wir nahtlos an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen. Es ist eine Freude, mit so motivierten Schülerinnen und Schülern zu arbeiten“, sagt Forstlehrer Bernhard Gill. Besonderen Dank richtet er an Forstwirtschaftsmeister Alexander Danner, der die Jugendlichen gezielt im fachgerechten Umgang mit der Motorsäge trainierte: „Neben Geschicklichkeit und Präzision zählt bei diesen Bewerben auch die Geschwindigkeit – und genau darauf haben wir uns vorbereitet.“
Direktorin Maria Ottenschläger unterstreicht die Bedeutung der praxisnahen Ausbildung: „Die Ergebnisse belegen einmal mehr den hohen Stellenwert unserer forstlichen Ausbildung. Das Interesse der Jugendlichen am professionellen und sicheren Umgang mit der Motorsäge ist enorm – zu Recht, denn Waldarbeit zählt zu den anspruchsvollsten Tätigkeiten in der Forstwirtschaft.“
Die Ergebnisse im Detail
In der Teamwertung der Burschen siegte die LFS Hohenlehen vor LFS Litzlhof und LFS Althofen (beide Kärnten). In der Einzelwertung holte Simon Resch (LFS Hohenlehen) mit Gold in den Bewerben Kettenwechsel (in nur 9,92 Sekunden) und Kombinationsschnitt und den Sieg in der Einzelwertung. Bronze gingen an Fabian Kraushofer (Kettenwechsel) und Benedikt Helmel (Fällschnitt). Bei den Mädchen sicherte sich Mariella Pichler Bronze beim Fäll- und Präzisionsschnitt.
In der Teamwertung der Mädchen siegte das gemischte Team der LFS Litzlhof (Kärnten) / HBFLA Raumberg-Gumpenstein (Steiermark) vor dem gemischten Team der HBLFA Wieselburg (Niederösterreich) / HBLA Bruck an der Mur (Steiermark) und der LFS Kirchberg (Steiermark). Staatsmeisterin wurde Johanna Zojer von der LFS Litzlhof. Erstmals hat mit der jungen Kärntnerin heuer ein Mädchen eine höhere Punkteanzahl als alle Burschen erreicht.
Als nächstes Highlight steht die Europameisterschaft der Waldarbeit vom 19. bis 23. Mai 2026 an der LFS Litzlhof an – die LFS Hohenlehen wird dabei Österreich vertreten.
(Schluss)
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Foto (v.l.n.r.) Florian Hinterramskogler, Benedikt Helmel, Daniel Gonaus, Mariella Pichler, Direktorin Maria Ottenschläger, Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Simon Resch, Fabian Kraushofer, Praxislehrer Alexander Danner und Waldwirtschaftslehrer Bernhard Gill
Foto Einzelwertung (v.l.n.r.) Drittplatzierte Mariella Pichler, Direktorin Maria Ottenschläger, Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Simon Resch, Sieger in der Einzelwertung
Fotos Copyright: Jürgen Mück



