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Abschlussjahrgänge kehren in ihre Klassenzimmer zurück
Über 135.000 NÖ Schülerinnen und Schüler wieder in der Schule


Foto (v.l.n.r.): Militärkommandant Brigadier Martin Jawurek und Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister im Gespräch bei den Teststraßen des Bundesheers für Bedienstete im NÖ Bildungsbereich
Foto Copyright: NLK Burchhart

„Ab dem 7. Dezember kehren über 135.000 Schülerinnen und Schüler wieder in ihre Klassenzimmer zurück und können damit wieder in ihrem gewohnten Umfeld unterrichtet werden. Am 9. Dezember sind auch die Abschlussklassen der Landwirtschaftlichen Fachschulen wieder im Präsenzunterricht. Das war der große Wunsch von allen Beteiligten und wir begrüßen dies ebenfalls sehr“, erklären Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras. Dieses Wochenende haben die Pädagoginnen und Pädagogen noch die Möglichkeit, sich kostenlosen Covid-19 Testungen an einer der 29 vom Bundesheer betriebenen Teststationen zu unterziehen.

Die Schulen in Niederösterreich seien für den Schulstart nach dem zweiten Lockdown gut gerüstet. So stehen die notwendigen Hygiene- und Sicherheits- sowie Testkonzepte bereit: „Das beginnt bei einer ausreichenden Anzahl an FFP2-Masken und Desinfektionsmittel bis hin zu Konzepten zur Ausdünnung des Unterrichts und der Umsetzung völlig neuartiger Testkonzepte“, so Teschl-Hofmeister und Heuras. Der Erfolg des Präsenzunterrichts werde aber auch davon abhängig sein, wie gut eine mögliche Ausdünnung bzw. eine Verteilung von Schülerinnen und Schülern auf zusätzliche Räume gelingt. Daher werden in den nächsten Wochen auch Turnsäle oder andere Räumlichkeiten, die in Krisenzeiten weniger genutzt werden, für den Unterricht eingesetzt. Die Bildungs-Landesrätin und der Bildungsdirektor betonen: „Wir ersuchen auch die Eltern, dass sie die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen mittragen, insbesondere die angekündigte Maskenpflicht ab der 5. Schulstufe. Es ist klar, dass diese Maßnahme für die Kinder nicht angenehm und keineswegs optimal ist, aber die Gesundheit muss in den nächsten Wochen an erster Stelle stehen.“

„Auch die Testungen der Pädagoginnen und Pädagogen an diesem Wochenende garantieren einen möglichst sicheren Schulstart und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung des Virus, auch wenn das Ergebnis nur eine Momentaufnahme ist. Gerade Pädagoginnen und Pädagogen haben eine ganz wesentliche Vorbildwirkung. Es ist uns bewusst, dass es nach den Testungen zu einigen Ausfällen kommen wird, diese werden wir aber mit flexibler Handhabung der Ressourcen, Mehrdienstleistungen und im Fall der Fälle mit einem Studentenpool von 150 bis 200 Studentinnen und Studenten, abfedern können. Um das zu gewährleisten, werden die Direktionen seitens der Bildungsdirektion laufend und unbürokratisch unterstützt“, so Teschl-Hofmeister und Heuras.

Neue Teststrategie
Niederösterreich gehe ab der nächsten Woche, was die Eindämmung des Virus in Schulen betrifft, aber noch einen Schritt weiter. So wird es für Schülerinnen und Schüler bei Verdachtsfällen die in der Schule auftreten, künftig die Möglichkeit für Schnelltests geben. „In Niederösterreich werden dafür in jeder Bildungsregion entsprechende Teams zum Einsatz kommen. Die Tests werden mit Gurgellösungen durchgeführt, die kinderfreundlich sind. Selbstverständlich werden diese Tests nur dann durchgeführt, wenn es bei Kindern unter 14 Jahren dafür eine Zustimmungserklärung der Eltern gibt. Wir erhoffen uns dadurch, den Unterricht noch sicherer zu machen“, erklären Bildungs-Landesrätin Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Heuras.

„Wir möchten uns bei den Direktorinnen und Direktoren sowie bei den Pädagoginnen und Pädagogen für ihre Flexibilität und ihr Engagement bedanken. Derartig große Herausforderungen wie in den letzten Monaten hat es im Bildungssystem noch nie gegeben und sie wurden bisher sehr gut gemeistert“, so Teschl-Hofmeister und Heuras abschließend.

(Schluss)