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Mit Gütesiegel für regionale Lebensmittel mit kontrollierter Herkunft zertifiziert
Fachschule Sooß mit dem Umweltzeichen für Gemeinschaftsverpflegung ausgezeichnet


Die Personen v. l.: Julia Falkensteiner, Kornelia Permoser, Lisa Karner, Bundesministerin Elisabeth Köstinger, Direktorin Rosina Neuhold, Fachlehrerin Maria Dettelbacher und Schulinspektorin Agnes Karpf-Riegler.
Foto Copyright: BMNT/Robert Strasser

Bericht der NÖN:  http://www.noen.at/melk/fachschule-sooss-mit-dem-umweltzeichen-ausgezeichnet-schulpartner-lfs-sooss-umweltzeichen-92903685

Sooß (9.5.2018) Der Schulbetrieb der Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) Sooß wurde vorige Woche von Ministerin Elisabeth Köstinger mit dem Umweltzeichen für die Gemeinschaftsverpflegung als nachhaltig wirtschaftender Betrieb ausgezeichnet. „Dazu galt es strenge Auflagen zu erfüllen und Maßnahmen zu setzen. Dies reicht vom Einsatz von regionalen sowie saisonalen Produkten, über die Verwendung von Bio- und Fairtrade-Produkten bis zur Nutzung von umweltfreundlichen Reinigungsmitteln in Verbindung mit Energie- und Wassersparmaßnahmen in der Küche“, betont Direktorin Rosina Neuhold. „Die frischen und saisonalen Produkte kommen Großteils aus dem eigenen Schulgarten oder werden von Produzenten aus der Region bezogen. Derzeit liegt der Bio-Anteil der verwendeten Lebensmittel in der Schulküche bei 40 Prozent“, so Direktorin Neuhold.
Die LFS Sooß wurde als erste Landwirtschaftliche Fachschule in Niederösterreich mit dem Umweltzeichen für Gemeinschaftsverpflegung ausgezeichnet.

Bewusstsein für regionale Qualität schärfen
Mehr als die Hälfte der Menschen isst außer Haus, vor allem mittags. Angesichts des Trends ist es besonders wichtig, das Bewusstsein für nachhaltige sowie regionale Qualität weiter zu schärfen. „Auch Schülerinnen und Schüler sind vermehrt auf Verpflegung in Schulkantinen angewiesen, daher sind wir unserer Verantwortung bewusst und setzen auf gesunde Ernährung mit qualitativ hochwertigen Produkten“, betont Fachlehrerin Regina Grillmayer, die federführend für die Umsetzung des Umweltzeichens verantwortlich zeichnet.

Neben dieser ökologischen Optimierung der betrieblichen Abläufe geht es beim Umweltzeichen auch darum, Konsumentinnen und Konsumenten verlässlich und glaubwürdig zu informieren. Aktuell tragen 100 Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen das staatliche Öko-Siegel.

(Schluss)